Schimmel in der WohnungSchimmelpilze (Schimmel) bzw. deren Verbreitungseinheit (Sporen) kommen überall vor. In der Natur sind Schimmelpilze bei der Zersetzung von totem organischem Material unentbehrlich, um dem Boden wieder die Nährstoffe zuzuführen, die andere Pflanzen zum Wachstum benötigen.
Das eigentliche Problem bei Schimmelpilzen in Wohnräumen ist, neben der Zersetzung der befallenen Materialien, die Art ihrer Fortpflanzung. Pilze vermehren sich durch die Bildung von Sporen, die sie Schimmelpilze sind hochgradig genügsam in Bezug auf ihre Umgebungsbedingungen. Als Nahrung reicht ihnen die Cellulose in Tapeten, der Kohlenstoff der Acryldichtungen am Badewannenrand, ja selbst das bisschen Staub, das sich mit der Zeit auf Wänden und sogar Fenstern niederschlägt. Sie benötigen kein Licht, kaum Wärme, kaum Sauerstoff! Was sie aber dringend benötigen ist - Feuchtigkeit! Daher gilt es diesen wichtigsten Faktor auszuschalten. Schimmelpilze finden sich häufig mit Bakterien, meist Actinomyceten, vergesellschaftet. Bakterien benötige mehr Feuchtigkeit, um sich entwickeln zu können. Dies bedeuetet, dass Bakterien in der Regel nicht bei Kondensfeuchteschäden wachsen, sondern eher bei Leckagen von Wasserleitungen oder einem kontinuierlichen Feuchteeintrag von außen, z.B. bei schlecht gesperrten Kellerwänden auftreten. Manche Bakterien produzieren ebenfalls toxische Stoffwechselprodukte, die sie in die Raumluft abgeben und so zu einer zusätzlichen Belastung der Atemluft beitragen. |
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