Baubiologie
Schimmelpilze

Tom Berkefeld
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Herzliche Grüße Tom Berkefeld
Schimmel in der WohnungSchimmelpilze (Schimmel) bzw. deren Verbreitungseinheit (Sporen) kommen überall vor. In der Natur sind Schimmelpilze bei der Zersetzung von totem organischem Material unentbehrlich, um dem Boden wieder die Nährstoffe zuzuführen, die andere Pflanzen zum Wachstum benötigen.
Innerhalb von Wohnräumen dagegen sollten die Schimmelsporen eine bestimmte Konzentration in der Raumluft nicht überschreiten, da sie ansonsten vielfältige Erkrankungen auslösen können. Dies können z.B. ständige Abgeschlagenheit, Augenjucken oder -brennen, Atembeschwerden (auch Asthma), chronische Erschöpfungszustände und andere Symptome sein. Leider ergaben die Ergebnisse zweier repräsentativer Studien aus Bielefeld und Jena, dass ca. 22% aller Haushalte von Schimmel befallen sind. Die Bewohner waren zumeist ahnungslos. Feuchte Wände aufgrund einer zu geringen Durchlüftung der Räume, fehlerhaftes Heizverhalten, Wärmebrücken und Bau- und Wasserschäden sind meist die Ursache für die Entwicklung des Schimmel in der Wohnung. Das eigentliche Problem bei Schimmelpilzen in Wohnräumen ist, neben der Zersetzung der befallenen Materialien, die Art ihrer Fortpflanzung. Pilze vermehren sich durch die Bildung von Sporen, die sie Schimmelpilze sind hochgradig genügsam in Bezug auf ihre Umgebungsbedingungen. Als Nahrung reicht ihnen die Cellulose in Tapeten, der Kohlenstoff der Acryldichtungen am Badewannenrand, ja selbst das bisschen Staub, das sich mit der Zeit auf Wänden und sogar Fenstern niederschlägt. Sie benötigen kein Licht, kaum Wärme, kaum Sauerstoff! Was sie aber dringend benötigen ist - Feuchtigkeit! Daher gilt es diesen wichtigsten Faktor auszuschalten. |
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