Messung von SchimmelBei der Messung von Schimmel (Schimmeluntersuchung) werden verschiedenen Methoden angewendet, welche von der Aufgabenstellung und der Situation vor Ort abhängig sind. Wenn zum Beispiel der Verdacht auf Schimmel in der Wohnung besteht, ist es häufig der Fall, dass die Bewohner muffige Gerüche wahrnehmen, Nach Durchtritt durch die Düsen treffen die Luftströme innerhalb des Sammelkopfes auf eine Schale mit Nährboden. Die in der angesaugten Luft enthaltenen Sporen schlagen trägheitsbedingt auf den Nährboden auf und bleiben auf diesem haften, die Luft selbst wird seitlich abgeleitet. Dieses Verfahren wird mit unterschiedlichen Nährböden durchgeführt, da nicht alle Schimmelpilze auf dem gleichen Nährboden wachsen. Die so eingefangenen Sporen werden im Labor bei festgelegten Temperaturen bebrütet, keimen aus und bilden eine sogenannte Schimmelpilzkolonie. Mittels verschiedener Labortechniken und anhand von bestimmten Kriterien können diese Kolonien taxonomisch eingeordnet werden, so dass Gattung und Art der ursprünglichen Spore festgestellt werden kann. Die Auszählung gleicher Kolonien eines Nährbodens ergibt nach Multiplikation mit einem Je nach ermittelter Art und Menge der Schimmelpilze kann sofortiger Handlungsbedarf gegeben sein. Zudem können bestimmte Arten durch die Abgabe von z.T. krebserregenden Mykotoxinen die Raumluft zusätzlich belasten. Hier geht es weiter zum Thema "Ursachenermittlung von Schimmelpilzen"... |