Denken auch Sie darüber nach, wie Sie Ihre Heizkosten im nächsten Jahr verringern könnten? Vielleicht sind Sie auch schon fest entschlossen Ihre Heizungsanlage zu erneuern oder die Fenster auszutauschen? Für die meisten Eigentümer von Gebäuden macht es Sinn sich über mögliche Sanierungsmaßnahmen zu informieren, denn .... die Energiepreise werden steigen, so wie sie es bisher auch getan haben. In den letzten 10 Jahren waren es im Schnitt jedes Jahr 15%! So mancher Geldbeutel wird dies zukünftig nicht mehr verkraften.
Das bedeutet: Die Sanierung von vielen Gebäuden ist so gut wie unabwendbar, wenn man diese im Winter zukünftig noch behaglich beheizen können möchte. Doch wie sollte man am besten vorgehen?
Im Grunde sollte jeder energetischen Sanierung eines Gebäudes eine (Bafa-)Energieberatung vorweggehen. Eine Energieberatung gibt Aufschluss darüber, wo die meiste Energie verloren geht, auf welche Weise man diesen Verlust verhindern kann und welche Baustoffe hierfür geeignet sind. Wir sagen Ihnen, ob es sinnvoller ist statt in Dämmstoffe in eine neue Heizungsanlage zu investieren, welche Einsparung Siebei Dämmung der obersten Geschossdecke zum unbeheizten Speicher erwarten können oder ob die Kombination von Solarthermie und Biomasseheizkessel für Ihr Hausdie beste Lösung ist.
Eine Investition in diese Beratung lohnt sich eigentlich immer und dies gleich aus mehreren Gründen: Zum einen erhalten die meisten Gebäudeeigentümer einen Zuschuss vom Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) für diese Bafa-Energieberatung (bis zu 50%!). Zum anderen bewahrt Sie die Beratung vor einer möglichen Fehlinvestition in eine unwirtschaftliche Maßnahme. Und auch wenn Sie nur eine "kleine" Sanierung geplant haben (z.B. Innendämmung von Außenwänden), sagt eine Energieberatung Ihnen, ob diese Maßnahme aus bauphysikalischer Sicht sicher ist, damit Ihnen Folgeschäden an der Bausubstanz erspart bleiben.
Erneuter Heizkostenanstieg?
In den letzten 15 Jahren sind die Energiepreise im Durchschnitt jährlich um 8% gestiegen, allein von 2007 auf 2008 um 40%(!). Die Verknappung der Reserven von fossilen Energieträgern (Öl, Kohle, Gas), die immer höheren Förderkosten, die unsichere politische Situation in manchen OPEC-Staaten, aber vor allem der Energiehandel an den Börsen lassen in den kommenden Jahren keine dauerhaft niedrigen Energiepreise erwarten.
Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft wird prophezeit, wonach manche Menschen in einigen Jahren mit einem kühlen Bier vor dem Fernseher sitzen, die anderen mit zwei umgehängten Decken vor einer Kerze. Wenngleich diese Prophezeiung sehr düster anmutet: Aussitzen kann man die Energiekrise nicht! Sich Gedanken über sinnvolle Maßnahmen zur Energieeinsparung zu machen, um zukünftig nicht einen Großteil seines Einkommen für Brennstoffe ausgeben zu müssen, ist zur absoluten Notwendigkeit geworden.
Unser Energiekostenkalkulator liefert Ihnen einen Überblick über mögliche Kostenbelastungen in den kommenden Jahren.