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Die Erhöhung der Energieeffizienz eines Gebäudes muss durch einen ganzheitlichen Ansatz getragen werden, da sich die Investition sonst oft nicht rentiert. So sollten z.B. bereits durchgeführte Sanierungsmaßnahmen, die aktuelle Heiz- und Haustechnik, Nutzungsverhalten und Vorlieben der Bewohner, der finanzielle Rahmen, raumklimatische Kriterien, als auch gesundheitliche Aspekte aufeinander abgestimmt werden.

Die EnEV 2007/2009 (Energieeinsparverordnung) lässt den Eigentümern einer Immobilie relativ freie Hand, auf welche Weise die Vorgaben erreicht werden. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, statt einer teuren Erdwärmepumpe einen kostengünstigen Brennwertkessel zu installieren und dafür die Wärmedämmung stärker ausfallen zu lassen. Ist aber bereits in den Vorjahren in eine Wärmedämmung investiert worden, macht es nur in Ausnahmen Sinn (z.B. KfW-Förderung), diese noch weiter zu erhöhen. In solch einem Fall kann der Austausch der Fenster oder die Investition in eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung (vielleicht sogar mit Heizungsunterstützung) möglicherweise die wirtschaftlichere Maßnahme sein.

Eine Sichtfassade (z.B. Sichtmauerwerk oder Stuck) an Ihrem Haus schließt eine Außendämmung in der Regel aus. Eine Innendämmung als Alternative birgt aber allerhand bauphysikalische Risiken, vor allem hinsichtlich der Bildung von Schimmelpilzen und muss daher gut geplant und durchdacht sein.

Seriöse Empfehlungen, welche Maßnahmen speziell für Ihr Gebäude sinnvoll sind, können aufgrund der vielfältigen Faktoren nur bei Kenntnis aller relevanter Daten gegeben werden.

 
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