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Ist ein Schutz vor Schadstoffen daheim möglich?
Freitag, den 29. Juli 2011 um 13:30 Uhr | Author: Administrator | PDF | Drucken | E-Mail
Daheim sein. Entspannung und Erholung finden. Neue Kraft tanken. Diese oder ähnliche Assoziationen haben die meisten Menschen zu ihrem Heim und so sollte es auch sein. Daheim sind Sie den Großteil des Jahres und daher sollten Sie dort ein behagliches und gesundes Raumklima vorfinden. Leider ist dem häufig nicht so. Schadstoffe sind heutzutage nicht nur in den dafür bekannten älteren Fertighäusern, sondern in jeder Wohnung anzutreffen. Bei der Produktion von Baumaterialien, Bodenbelägen, Möbeln und Textilien kommen mitunter hochtoxische Schadstoffgemische zur Anwendung, die ihre schädliche Fracht daheim langsam in die Raumluft abgeben. Teilweise werden sie auch über die Haut aufgenommen. Eine einfache Möglichkeit Schadstoffen entgegen zu wirken ist natürlich eine entsprechende Disziplin beim Lüften. Die Fenster nur morgens nach dem Aufstehen und abends für dem Schlafengehen für 30 min auf Kippe zu stellen ist hier aber nicht ausreichend. Eine weitere Möglichkeit ist der nachträgliche Einbau von Lüftunsanlagen. Geregelte zentrale RLT-Anlagen (raumlufttechnische Anlagen) kommen aus Kostengründen oft nicht in Frage. Zudem ist deren Einbau mit erheblichen baulichen Aufwänden verbunden und manchmal auch gar nicht möglich. Hier bieten sich dezentrale Anlagen an, die in den wichtigsten Räumen installiert werden. Die einfachste Variante ist eine Stelle für die Zuluft und mehrere für die Abluft festzulegen. RLT-Anlagen sollten generell von einer Fachfirma geplant werden. Wird dies vernachlässigt, handelt man sich schnell einen Komfortverlust in der Wohnung durch Zugerscheinungen und einen finanziellen Verlust durch Wärmeenergieverluste im Winter ein. Kommentar schreiben
Aktualisiert (Freitag, den 29. Juli 2011 um 13:32 Uhr) Warum eigentlich Baubiologie?
Freitag, den 29. Juli 2011 um 11:19 Uhr | PDF | Drucken | E-Mail
Die Baubiologie ist die Lehre der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen in seinem Wohnumfeld und die Lehre über gesundes Bauen und Wohnen. Wenn man heutzutage Neubauten betritt, wird schnell erkannt, das bauen und bauen nicht das gleiche ist. Im einen Haus fühlt man sich auf anhieb wohl, man kann das wohngesunde Umfeld geradezu spüren. Mann hat Lust zu atmen. In anderen Häusern hat man dagegen den Eindruck, hier müsste mal wieder gelüftet werden. Wir Baubiologen versuchen die Faktoren Mensch, Haus und Umwelt in einen gesunden Einklang zu bringen und dies schon zum Zeitpunkt der Bauplanung einfließen zu lassen. Mit wohngesunden Baustoffen zu bauen ist in der Regel etwas kostenintensiver, aber die Investition wird in die eigene Gesundheit getätigt. Ist es das nicht wert? Aktualisiert (Freitag, den 29. Juli 2011 um 13:32 Uhr) |
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