Allergien durch Chemikalien in der Schwangerschaft

Eine Kohortenstudie des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ aus dem Jahr 2008 mit Namen LiNA (Lebensstil und Umweltfaktoren und deren Einfluss auf das Neugeborenen-Allergierisiko) belegt starke Zusammenhänge zwischen der Exposition von Schwangeren mit flüchtigen-organischen Verbindungen (VOC) und dem Allergierisiko und Immunsystemstatus ihrer ungeborenen Kinder. In der Studie, deren Rekrutierungsphase von 2006 – 2008 andauerte und in der mehrere Hundert schwangeren Frauen ab dem 34. Schwangerschaftsmonat eingeschlossen wurden, wurde die Belastungen im Wohnumfeld der werdenden Mütter gemessen und nach Korrelationen mit deren Immunparametern, dem des Fötus und der späteren Erkrankungen des Kindes gesucht. Es zeigte sich, dass die bei Wohnungsrenovierungen durch die werdenden Eltern eingebrachten Chemikalien in Lacken, Farben und Bodenbelägen einen Einfluss auf das embryonale Immunsystem haben können.

Originalartikel: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

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