Sanierungsplanung

Sanierungsplanung bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen (GefStoffV, BioStoffV, BGR 128, TRGS 524, TRGS 519, TRBA 858)

Sanierungsplanung zum Schutz der MenschenSie sind Bauherr oder -frau, oder Bauunternehmer eines Bauvorhabens, bei dem Arbeiten in durch Schadstoffe kontaminierten Bereichen (z.B. Asbest, PCB, PAK’s, etc.) ausgeführt werden? Dann greift u.a. die berufsgenossenschaftliche Regel 128 (BGR 128, „Kontaminierte Bereiche“), die technische Regel für Gefahrstoffe 524 (TRGS 524, „Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“) oder auch die TRGS 519 („Asbestarbeiten“), die eine Sanierungsplanung notwendig machen.

Für Sie als verantwortliche Person ergibt sich dadurch eine weitreichende Verantwortung. Unter anderen hinsichtlich der Darstellung der Gefahrstoffsituation (Gefährdungsbeurteilung), der Erstellung eines Sanierungskonzepts, eines Arbeitsschutzkonzepts, der Betriebsanweisung, der Unterweisung der Beschäftigten, … kurzum, der umfangreichen Organisation.

Auch Eigentümer einer Immobilie, die Sanierungsarbeiten an mit Schadstoffen belasteten Bauteilen vornehmen lassen, sind rechtlich gesehen Wieder-In-Verkehr-Bringer von Schadstoffen und sind dadurch für alle Folgen aus dieser Sanierung haftbar.

Leider beobachten wir auf Baustellen häufig, dass Arbeiter mit Gefahrstoffen umgehen, ohne das Arbeits- bzw. Personenschutzmaßnahmen durchgeführt wurden. Oft existieren auch keine der erforderlichen Unterlagen (Sicherheitsdatenblätter, A&S-Plan, Unterweisungserklärung der Beschäftigten, etc.).

Werden solche Vorbereitungen und Dokumentationen versäumt, entstehen im Falle eines Unfalls hohe Regressforderungen von Seiten der Versicherungen, z..B. der Berufsgenossenschaft. Sofern Sie nicht selbst über die entsprechende Sachkunde für eine umfassende Koordinierung verfügen, sprechen Sie uns an.

Wir übernehmen für Sie die…

  • Gefahrstoffermittlung (historische Erkundung, Erstbegehung, Erstellung des Beprobungsplans)
  • Messung von Gefahrstoffen (Probennahme, Probenanalyse und Auswertung)
  • Gefährdungsbeurteilung (Ermittlung der Sanierungsdringlichkeit, Einteilung der Bereiche in Gefahrens- und Arbeitsbereiche, Risikobewertung)
  • Erstellung von Sanierungskonzepten und Leistungsverzeichnissen (LV)
  • Erstellung des Arbeits- und Sicherheitsplans (A & S-Plan, ohne Vorlage der Gefährdungsbeurteilung und des A&S-Plans dürfen keine Tätigkeiten mit Gefahrstoffen aufgenommen werden)
  • Erstellung der Betriebsanweisungen
  • Unterweisung der Beschäftigten (verständliche Unterweisung der Beschäftigten hinsichtlich der auftretenden Gefahrstoffe, der beim Umgang mit diesen verbundenen Gefahren und der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen)
  • Erstellung und Führung eines Gefahrstoffkatasters (Gefahrstoffverzeichnis)
  • Sicherstellung der erfolgten arbeitsmedizinischen Vorsorge
  • Einhaltung eingeschränkter Einsatzmöglichkeiten von Beschäftigten

Ihr Nutzen: Unsere Erfahrung im Bereich der Sanierungsplanung, Sanierungsbegleitung und des Arbeitsschutzes nach GefStoffV, BGR 128, TRGS 402, TRGS 524, etc. schützt Ihre Beschäftigten vor Schädigungen und minimiert so Ihr Risiko für spätere Regressforderungen durch Berufsgenossenschaft und Versicherungen.

Lesen Sie hier weiteres zu den Pflichten von Bauherren…

 

Bildquelle: BG Bau