Unser Immobilien-Check – Nachweis für eine wohngesunde Immobilie
Chemische Schadstoffe und Schimmelpilze sind in alten wie neuen Gebäuden anzutreffen und können je nach Art und Konzentration zu schweren Erkrankungen führen. Ein Immobilien-Check
ist daher eine Investition in die eigene Gesundheit, vor allem aber in die Gesundheit Ihrer mit im Haus wohnenden Kinder. Bei Ihren Kindern ist es zum Beispiel deren hohe Restlebenszeit, die sich „ungünstig“ auswirkt. Da der durch Asbestfasern erzeugte Lugen- oder Baufellkrebs im Schnitt erst 30 Jahre später auftritt, trifft es diese dann in mittleren Lebensjahren. Werden dagegen 50+ Personen mit Asbest belastet, wird Lungenkrebs aufgrund deren „normalen“ Ableben in der Regel nicht mehr entstehen.
Aber auch viele chemische, oft syntetische, Schadstoffe im Haus können zu Spätfolgen bei Kindern führen, da Kinder sensibler reagieren als Erwachsene. So wirken sich Schädigungen am Erbgut und in Stoffwechselketten in der Aufbauphase des Körpers (erhöhte Zellteilungsrate) deutlicher aus, als in der Erhaltungsphase.
Wiederverkaufswert von Immobilien
Schadstoffe verringern den Wiederverkaufswert einer Immobilie, denn spätere aufwendige Sanierungen sind z.T. sehr kostspielig. Ob eine Belastung durch Schadstoffe vorliegt sollte daher vor dem Kauf geklärt werden, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben (Due-Diligence-Prüfung). Aber auch für Verkäufer von Immobilien ist es sinnvoll ein Schadstoffgutachten erstellen zu lassen. So werden Fakten geschaffen, die den Verkäufer vor späteren Schadensersatzforderungen schützen.
Gerade in Holz-Fertighäusern der 60er – 80er Jahre sind viele Substanzen verwendet worden, die bis heute aus den Bauteilen ausgasen und die Bewohner belasten. Hierzu gehören in erster Linie Formaldehyd aus Holzwerkstoffplatten, Holzschutzmittel (PCP, Lindan, Dichlofluanid, etc.). Aber auch im Hausstaub finden sich diverse schwer-flüchtige Schadstoffe, wie PAKPAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) Definition: PAK sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die aus mehreren Benzolringen bestehen. Sie entstehen vor allem bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien wie Holz, Kohle oder Öl. Vorkommen: PAK wurden bis ca. 1980 häufig als Klebstoff für Parkett und Bodenbeläge verwendet. Danach nahm der Einsatz durch aufkommende Verbote deutlich ab. Weitere Anwendung waren z. B. der Schutz von Flächen und Bauteilen gegen Feuchteeinwirkung und als chemischer Holzschutz (Teeröle) Gesundheitsrisiken: Einige PAK gelten als krebserregend und können die Haut, die Atemwege sowie das Immunsystem schädigen. Sie sind in hohen Konzentrationen vor allem in Luft, Wasser und Boden nachweisbar. Beispiele: Benzo[a]pyren, Naphthalin, Anthracen. ’s in Teerprodukten, PCBPCB, polychlorierte Biphenyle Definition: PCB sind chemische Verbindungen, die aus zwei Benzolringen bestehen, die durch eine Einfachbindung verbunden sind, wobei verschiedene Chloratome an den Ringen gebunden sind. PCB wurden früher als Isolierstoffe und in Farbe verwendet. Gesundheitsrisiken: PCB sind hochgiftig und stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen. Sie können das Immunsystem, die Fortpflanzung und das Nervensystem schädigen. Sie reichern sich in der Umwelt und im Körper an. Verwendung: PCB wurden in Transformatoren, Kondensatoren und in einigen Farben eingesetzt, ihre Verwendung ist jedoch seit den 1980er Jahren stark eingeschränkt. in Dichtungsmassen, etc. Ob Bauteile Schadstoffe enthalten ist ihnen meist nicht anzusehen. Hier hilft nur eine baubiologische Schadstoffuntersuchung.
Was ist vor dem Kauf einer Immobilie zu klären?
Mögliche Fragen vor einem Kauf bezüglich Schadstoffe sind z.B.:
- Belasten erhöhte Konzentrationen an Formaldehyd die Raumluft?
- Sind Dachstuhl oder Holzwerkstoffe mit giftigen Holzschutzmitteln belastet?
- Belasten Schwermetalle in Schüttungen den Hausstaub?
- Liegen aufgrund von fehlerhaft erfolgten Renovierungen anhaltend hohe Konzentrationen an Lösemitteln in der Raumluft vor?
- Sind Schadstoffe wie Asbest, PCB oder PAK im Gebäude verbaut worden?
- Gibt es Anzeichen für einen Befall mit Holzzerstörenden Pilzen (gerade in Holzfertighäusern und Fachwerkbauten relevant)?
- …
Gut informiert wird die wahrscheinlich größte Investition Ihres Lebens ein gutes Ende nehmen. Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass Sie durch eine belastete Immobilie erkranken oder aufwendig und kostenintensiv sanieren müssen. Bei Unterschreitung der baubiologischen Richtwerte erhalten Sie zusätzlich zum Schadstoffgutachten unser IEB-Prüfsiegel als Beleg für eine wohngesunde Immobilie.