Sanierungskontrolle nach Schadstoffsanierung

Sanierungskontrolle (Freimessung von Räumen nach Schadstoffsanierung)

Sanierungskontrolle

Eine Sanierungskontrolle (Freimessung) wird dringend empfohlen, um den Erfolg einer Schadstoffsanierung nachzuweisen. Dabei spielt es keine Rolle, ob chemische oder biologische Schadstoffe, Fasern oder Stäube entfernt wurden. Der Grund: Sanierungsarbeiten entsprechen nicht immer den geltenden Richtlinien und Vorschriften, was verschiedene Ursachen haben kann:

  • Enger Zeitrahmen oder Budget – notwendige Arbeitsschritte oder Sicherheitsmaßnahmen werden eventuell ausgelassen.
  • Unzureichende Kenntnisse der Sanierungsfirma oder fehlerhafte Arbeitsanweisungen.
  • Mangelnde Sensibilität oder fehlendes Gefahrstoffwissen bei den Verantwortlichen.
  • Menschliches Fehlverhalten oder Nachlässigkeit.
  • etc.

Es ist ebenfalls irrelevant, ob die Sanierungsmaßnahmen durch einen privaten Handwerker oder ein Fachunternehmen durchgeführt wurden. Entscheidend ist, dass durch eine Kontrollmessung (Freimessung) eine mögliche Restbelastung der Bewohner nach Abschluss der Sanierung ausgeschlossen wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Immobilie wieder uneingeschränkt genutzt werden kann.

Durch unsere professionelle Sanierungskontrolle (Freimessung) überprüfen wir die Restbelastung der Raumluft und der Oberflächen mit Schadstoffen. Diese Freimessungen erfolgen grundsätzlich gemäß den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien (DIN ISO, VDI, etc.) und in der Regel unter Provokationsbedingungen (Simulation einer intensiven Nutzung der Räumlichkeiten).

Warum eine Sanierungskontrolle so wichtig ist

Die Sanierungskontrolle schützt sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter, die nach der Sanierung wieder in den Räumen arbeiten. Reste von Schadstoffen wie Schimmelsporen, Asbestfasern oder chemische Rückstände können gesundheitliche Risiken bergen. Eine Kontrollmessung stellt sicher, dass die Räume tatsächlich unbelastet sind und die Grenzwerte gemäß DIN, ISO und VDI und TRGS eingehalten werden.

Typische Risiken ohne Kontrollmessung:

  • Ein Raum, der scheinbar sauber ist, enthält noch Asbestfasern in der Luft nach Abbrucharbeiten.
  • Nach einer Schimmelsanierung bleibt auf Oberflächen Schimmel zurück, der unter Feuchtigkeit beim Wiederaufbau erneut aktiv werden kann.
  • Chemische Schadstoffe wie PAK, PCB oder Lösungsmittelrückstände werden nicht vollständig entfernt, wenn Arbeitsschritte ausgelassen wurden.

Diese Risiken verdeutlichen, warum die Freimessung nicht nur eine Formalität, sondern ein entscheidender Sicherheitsnachweis ist.

Ablauf unserer Sanierungskontrolle

Wir prüfen die Restbelastung der Raumluft und Oberflächen mit Schadstoffen gemäß den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien (DIN, ISO, VDI). Die Messungen erfolgen in der Regel unter Provokationsbedingungen, um eine Nutzung der Räume realistisch zu simulieren.

Welche Schadstoffe wir messen

Bei einer Sanierungskontrolle werden folgende Schadstoffarten überprüft:

  • Biogene Schadstoffe: Schimmelpilze, Bakterien
  • Chemische Schadstoffe: PAK, PCB, PCP, VOC u.v.m.
  • Mineralfasern: Asbest, KMF

Die Messungen erfolgen auf zwei Ebenen: Luftproben und Oberflächenproben. Nur wenn die Werte unterhalb der geltenden Grenzwerte liegen, wird die Baustelle freigegeben. Andernfalls erfolgt eine Nachbesserung und eine erneute Freimessung, bis die Grenzwerte nachweislich unterschritten werden.

Vorteile einer Sanierungskontrolle

Eine Sanierungskontrolle ohne Befund bietet mehrere Vorteile:

  1. Nachweis fachgerechter Arbeiten – dokumentiert den erfolgreichen Abschluss der Sanierung.
  2. Sicherheitsgarantie – Bewohner und Mitarbeiter können Räume ohne Gesundheitsrisiken nutzen.
  3. Rechtliche Absicherung – die Messung kann im Streitfall gegenüber Versicherungen oder Behörden vorgelegt werden.
  4. Vermeidung von Folgekosten – Nachbesserungen lassen sich gezielt durchführen, bevor Schäden oder Beschwerden entstehen.

Tipps für Eigentümer und Sanierungsfirmen

  • Frühzeitig planen: Idealerweise wird die Sanierungskontrolle bereits in der Sanierungsplanung berücksichtigt.
  • Kontrollmessung festlegen: Sprechen Sie Ihr Sanierungsunternehmen auf die abschließende Freimessung an.
  • Dokumentation sichern: Alle Messprotokolle sollten sorgfältig archiviert werden, insbesondere bei Immobilienverkauf oder Mietübergaben.
  • Experten einsetzen: Professionelle Messdienste verfügen über hochwertige Messgeräte und Erfahrung in der Bewertung von Schadstoffbelastungen.

FAQ – Häufige Fragen zur Sanierungskontrolle

Wann ist eine Freimessung notwendig?

Eine Freimessung ist immer dann erforderlich, wenn Schadstoffe wie Schimmel, Asbest oder chemische Rückstände entfernt wurden und eine Restbelastung nicht ausgeschlossen werden kann.

Wer führt die Sanierungskontrolle durch?

Die Kontrolle sollte durch qualifizierte Fachfirmen erfolgen, die Erfahrung mit Raumluft- und Oberflächenmessungen haben. Rufen Sie uns einfach an.

Wie lange dauert eine Sanierungskontrolle?

Je nach Objektgröße und Schadstoffart dauert die Messung in der Regel einige Stunden bis einen Tag, inklusive Auswertung und Protokollerstellung.

Was passiert bei Überschreitung der Grenzwerte?

Die betroffenen Bereiche werden nachgebessert, gereinigt oder saniert. Anschließend erfolgt eine erneute Freimessung, bis die Grenzwerte eingehalten werden.

Ist eine Freimessung gesetzlich vorgeschrieben?

Für bestimmte Schadstoffe (z. B. Asbest, PCB) und bei Gewerbeimmobilien gibt es gesetzliche Vorgaben. Bei Wohngebäuden ist sie dringend empfohlen, um Risiken auszuschließen.

Unverbindliche Beratung

Haben Sie Fragen zu Schadstoffsanierung oder Sanierungskontrollen? Rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie professionell und unverbindlich, um den Sanierungserfolg Ihrer Immobilie zu gewährleisten.

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