Krankheitssymptome

Krankheitssymptome durch Schadstoffe im Haus oder am Arbeitsplatz

Nicht jeder Mensch entwickelt bei Belastung durch Schadstoffe auch Krankheitssymptome, denn nicht jeder Mensch ist gleich empfindsam! Manche Menschen können eine Schadstoffbelastung durch chemische oder biogene Schadstoffe über viele Jahre verkraften. Andere dagegen entwickeln relativ schnell unspeRaumluftanalysen in der Wohnung und / oder am Arbeitsplatz werden bei Krankheitssymptomen empfohlenzifische Symptome und suchen nach einiger Zeit einen Arzt auf. Dieser kann aber oft keine körperlichen Ursachen feststellen.

Der schädigende Einfluss von Schimmel und Schadstoffe auf die Gesundheit ist schulmedizinisch längst anerkannt. Daher empfehlen immer mehr aufgeklärte Ärzte in solchen Fällen eine baubiologische Untersuchung der Wohnräume und vor allem des Schlafplatzes auf Schadstoffe. Auch Schadstoffe am Arbeitsplatz können aufgrund der dortige langen Verweilzeiten mit ursächlich für Krankheitssymptome sein.Dies gilt nicht nur für den direkten Umgang mit Schadstoffen, z. B. in der Produktion, sondern auch für normale Büro- und Seminarräume. Da bei den Betroffenen Personen häufig Kombinationen von verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden vorliegen (Augen, Haut, Atemwege und neurologische Beschwerden), wird bei deren Leiden auch von Krankheitssyndromen gesprochen (s. u.: sick building syndrom, SBS).

Wir führen daher Raumluftanalysen durch und sagen Ihnen, ob erhöhte Konzentrationen an Schadstoffen in Ihrem Haus / am Arbeitsplatz vorhanden sind und ob Ihre gesundheitlichen Beschwerden durch diese ausgelöst werden können.

Häufige Krankheitssymptome bei zu hohen Belastungen mit Schadstoffen

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit möglichen Krankheitssymptomen, welche durch Schimmel, Bakterien oder chem. Schadstoffe ausgelöst bzw. begünstigt werden können:

  • Verschlimmerung und Verstärkung bestehender Symptome
  • Entstehung von Asthma (Atemwege)
  • Schnelle Ermüdbarkeit (neurologisch)
  • Chronische Leistungseinbußen (neurologisch)
  • Abgeschlagenheit / Antriebslosigkeit (neurologisch)
  • Depressive Stimmungslagen (neurologisch)
  • Wiederkehrende Kopfschmerzen (neurologisch)
  • Schwindelgefühle (neurologisch)
  • Konzentrationsschwäche (neurologisch)
  • Herz-/Kreislaufstörungen (neurologisch)
  • Muskelzittern (neurologisch)
  • Atembeschwerden / Atemgeräusche (Atemwege)
  • häufigere Atemwegsinfektionen (Atemwege)
  • Husten (Atemwege)
  • Hautausschläge (Haut)
  • Schleimhautreizungen (Auge, Haut, Atemwege)
  • Bindehautreizungen (Auge, Haut)
  • Durchfallerkrankungen (neurologisch)

Raumluftanalyse – Schadstoffe als Ursache von chronischen Erkrankungen?

Sollten Sie an chronischen körperlichen Symptomen leiden und Ihr Arzt keine Erklärung dafür haben, ist vielleicht die Raumluft oder der Hausstaub in Ihrem Haus oder am Arbeitsplatz belastet. Der englischsprachige und allgemein verwendete Ausdruck ‘sick building syndrom’ (= Erkrankung durch krankes Gebäude) trifft diesen Sachverhalt recht gut. Leicht flüchtige Schadstoffe (VVOC’s, VOC’s, meist Lösemittel) reichern sich in der Raumluft an und können –  je nach Sensibilität – auch schnell zu Krankheitssymptomen führen. Deren Ursache ist daher “relativ” einfach auszumachen, da die Verbindung zur eingebrachten Schadstoffquelle (neuer Teppich, neuer Wandanstrich, neue Möbel, etc.) noch hergestellt werden kann.

Oft ist die Abgabe der Schadstoffe aber so schleichend, dass man den Zeitpunkt zu dem die Schadstoffquelle in die Wohnung eingebracht wurden, nicht mehr mit dem Auftreten erster Krankheitssymptome in Verbindung bringt. Solche schwer-flüchtigen organischen Verbindungen (SVOCs’ ) sind meist fettlöslich, manche reichern sich nach Aufnahme in den Körper im Fettgewebe (somit auch im Gehirn!) an und vergiften den Organismus über die Jahre. Hierzu gehören z.B. Holzschutzmittel wie DDT, Lindan, PCP. Aber auch Weichmacher wie DEHP, PCB, sowie Dioxine und Furane aus unvollständigen Verbrennungen, Flammschutzmittel in Elektrogeräten, Kleidung und Schäumen, Biozide in Teppichen, Baumwolle und Gardinen, etc. Im  menschlichen Organismus entkoppeln diese diverse Stoffwechselwege, weswegen sie auch endokrine Disruptoren genannt werden. Sie greifen beispielsweise in den Hormonhaushalt ein, lösen Krebs aus, verändern das Erbgut oder schwächen das Immunsystem.

Eine vorherige Vermeidung von Schadstoffen ist einfacher und günstiger als eine nachträgliche Sanierung. Sofern Sie also den Bau eines Hauses oder eine neue Einrichtung des Büros planen, könnten Sie vorab Informationen über Schadstoffe in Baumaterialien einholen.