Schadstoffuntersuchung in Innenräumen und Gebäuden – Ihre Gesundheit zählt

Schadstoffuntersuchung in Innenräumen

Eine Schadstoffuntersuchung in Innenräumen ist heutzutage nicht nur in älteren Gebäuden, sondern auch in Neubauten und renovierten Wohnungen sinnvoll. Die Belastung der Raumluft mit Schadstoffen kann gesundheitliche Risiken bergen – vor allem für sensible Gruppen wie Kinder und ältere Menschen.

Warum ist eine Schadstoffuntersuchung wichtig?

Raumluftmessung

Moderne Baumaterialien, Wandfarben, Tapeten, Bodenbeläge, Möbel und Textilien können nach wie vor toxische Schadstoffe freisetzen. Diese Schadstoffe dunsteten häufig über Wochen oder Monate hinweg aus und beeinträchtigen die Raumluftqualität. Eine Schadstoffuntersuchung hilft, diese Belastungen frühzeitig zu erkennen und Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Besonders Kinder reagieren empfindlicher auf Schadstoffe in Innenräumen. Zu den häufigen Symptomen gehören Atemwegserkrankungen, gereizte Augen, Hautausschläge oder Rachenkratzen. Daher ist eine Schadstoffuntersuchung in Haushalten mit Kindern oder empfindlichen Personen unerlässlich.

Schadstoffe in älteren Gebäuden

In alten Fertighäusern und Gebäuden aus den 1960er bis 1980er Jahren finden sich häufig Schadstoffe wie Formaldehyd, PCBPCB, polychlorierte Biphenyle Definition: PCB sind chemische Verbindungen, die aus zwei Benzolringen bestehen, die durch eine Einfachbindung verbunden sind, wobei verschiedene Chloratome an den Ringen gebunden sind. PCB wurden früher als Isolierstoffe und in Farbe verwendet. Gesundheitsrisiken: PCB sind hochgiftig und stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen. Sie können das Immunsystem, die Fortpflanzung und das Nervensystem schädigen. Sie reichern sich in der Umwelt und im Körper an. Verwendung: PCB wurden in Transformatoren, Kondensatoren und in einigen Farben eingesetzt, ihre Verwendung ist jedoch seit den 1980er Jahren stark eingeschränkt. , Asbest oder Holzschutzmittel. Diese gefährlichen Substanzen können über Jahrzehnte hinweg die Raumluft belasten und gesundheitliche Probleme verursachen. Zu den häufigsten Schadstoffen zählen:

  • PAK’s (polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe) – finden sich in älteren Parkettklebern, Bodenbelagsklebern in Altbauten oder auch in Schüttungen von Holzbalkendecken., sowie als Feuchteschutz
  • PCB’s (polychlorierte BiphenylePCB, polychlorierte Biphenyle Definition: PCB sind chemische Verbindungen, die aus zwei Benzolringen bestehen, die durch eine Einfachbindung verbunden sind, wobei verschiedene Chloratome an den Ringen gebunden sind. PCB wurden früher als Isolierstoffe und in Farbe verwendet. Gesundheitsrisiken: PCB sind hochgiftig und stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen. Sie können das Immunsystem, die Fortpflanzung und das Nervensystem schädigen. Sie reichern sich in der Umwelt und im Körper an. Verwendung: PCB wurden in Transformatoren, Kondensatoren und in einigen Farben eingesetzt, ihre Verwendung ist jedoch seit den 1980er Jahren stark eingeschränkt. ) – finden sich überwiegend in Fugendichtungsmassen zwischen Bauteilen, aber auch in Wandfarben, Dämm- und Schallschutzplatten, Bodenbelagsklebern, Betonbauteile (Oberfläche), etc.
  • Holzschutzmittel – wie DDT, Lindan, Pentachlorphenol (PCP) –  können aus alten Holzfußböden, Türrahmen, Fenstern und Dachstühlen ausgasen und haben sowohl eine krebserregende als auch neuro-toxische Wirkung.
  • Formaldehyd – welches aus Spanplatten oder aus solchen erstellten Möbeln austritt, ist stark reizend und ist gemäß TRGS 905 als nachweislich krebserregend eingestuft.
  • Asbest – Herstellung und Verwendung wurde erst 1993(!) in Deutschland verboten und ist daher als Altlast in vielen Gebäuden vorzufinden. Asbest ist gemäß TRGS 905 als eindeutig krebserregend eingestuft.
  • Schwermetalle – in älteren Anstrichen, Fehlbodenschüttungen und Holzschutzmittel sind häufig krebserregend und haben eine multiples toxisches Potential auf unterschiedliche Organe.

Schadstoffuntersuchung in Neubauten und renovierten Innenräumen

Auch in Neubauten oder renovierten Wohnungen können Schadstoffe vorhanden sein. Der Trend zur schnellen Bauweise hat dazu geführt, dass Bauprodukte entwickelt wurden. Diese trocknen schneller, glätten von selbst, bilden eine rutschfeste Oberfläche, lassen sich leichter verarbeiten, etc. Doch dies funktioniert nur durch die Beimischung von chemische Substanzen, die anschließend die Raumluft belasten. Typische Schadstoffe in Neubauten sind:

  • Flüchtige organische VerbindungenVOC oder flüchtige organische Verbindungen VOC steht für "Volatile Organic Compounds" (auf Deutsch: flüchtige organische Verbindungen). Es handelt sich dabei um eine Gruppe von organischen Chemikalien, die bei Raumtemperatur leicht verdampfen und somit in die Luft abgegeben werden. VOCs kommen sowohl in natürlichen als auch in menschlichen Aktivitäten vor und können eine Reihe von Substanzen umfassen, die aus einer Vielzahl von Quellen stammen. Herkunft von VOCs VOCs können aus verschiedenen Quellen stammen, sowohl natürlichen als auch durch den Menschen verursachten. Hier einige Beispiele: Natürliche Quellen: Pflanzen: Holz Menschliche Quellen: Bau- und Renovierungsstoffe, Reinigungsmittel, KraftstoffeRauchen, Luftfrischer, etc. Gesundheitsrisiken von VOCs Die Exposition gegenüber hohen Konzentrationen von VOCs kann gesundheitsschädlich sein. Je nach Art und Konzentration der VOCs können die Auswirkungen variieren, aber typische gesundheitliche Beschwerden sind: Reizungen der Augen, der Haut und der Atemwege (Husten, Halsschmerzen). Kopfschmerzen und Schwindel. Übelkeit und Müdigkeit. Langfristige Auswirkungen: Einige VOCs, wie z. B. Formaldehyd und Benzol, gelten als krebserregend (krebserregende Substanzen). Atemwegserkrankungen wie Asthma können durch langanhaltende Exposition verschärft werden. In sehr hohen Konzentrationen können VOCs auch das zentrale Nervensystem schädigen. (VOCVOC oder flüchtige organische Verbindungen VOC steht für "Volatile Organic Compounds" (auf Deutsch: flüchtige organische Verbindungen). Es handelt sich dabei um eine Gruppe von organischen Chemikalien, die bei Raumtemperatur leicht verdampfen und somit in die Luft abgegeben werden. VOCs kommen sowohl in natürlichen als auch in menschlichen Aktivitäten vor und können eine Reihe von Substanzen umfassen, die aus einer Vielzahl von Quellen stammen. Herkunft von VOCs VOCs können aus verschiedenen Quellen stammen, sowohl natürlichen als auch durch den Menschen verursachten. Hier einige Beispiele: Natürliche Quellen: Pflanzen: Holz Menschliche Quellen: Bau- und Renovierungsstoffe, Reinigungsmittel, KraftstoffeRauchen, Luftfrischer, etc. Gesundheitsrisiken von VOCs Die Exposition gegenüber hohen Konzentrationen von VOCs kann gesundheitsschädlich sein. Je nach Art und Konzentration der VOCs können die Auswirkungen variieren, aber typische gesundheitliche Beschwerden sind: Reizungen der Augen, der Haut und der Atemwege (Husten, Halsschmerzen). Kopfschmerzen und Schwindel. Übelkeit und Müdigkeit. Langfristige Auswirkungen: Einige VOCs, wie z. B. Formaldehyd und Benzol, gelten als krebserregend (krebserregende Substanzen). Atemwegserkrankungen wie Asthma können durch langanhaltende Exposition verschärft werden. In sehr hohen Konzentrationen können VOCs auch das zentrale Nervensystem schädigen. ): Diese kommen in Klebern, Farben, Lacken und Dichtstoffen vor und können Reizungen der Atemwege verursachen.
  • Flammschutzmittel: Häufig in Farben und Bauteilen zu finden, bergen sie gesundheitliche Risiken.
  • Weichmacher: Besonders in PVC-Bodenbelägen und Vinylböden enthalten, stehen sie unter Verdacht, hormonelle Störungen zu verursachen.

Gesundheitsrisiken durch Schadstoffe

Auch die Einrichtung der Räume kann Schadstoffe ins Haus bringen. Diese können ebenfalls Auswirkungen auf die Gesundheit haben, vor allem bei langfristiger Exposition. Typische Substanzen und deren Quellen sind:

  • Flüchtige organische Verbindungen (VOC) – aus Polstermöbel und Möbeloberflächen, Laminat- und Parkettbeschichtungen
  • Weichmacher (z.B. Phthalate) – finden sich in Bodenbelägen und Weichkunststoffen wie Kunststofftapeten, Spielzeug, Folien, etc. Stehen im Verdacht hormonähnliche Wirkungen im Organismus zu haben. Bei Jungen können diese zum Beispiel die Zeugungsfähigkeit herabsetzen.
  • Formaldehyd – kommt auch heute noch in Spanplatten oder aus diesen erstellten Möbeln vor, ist stark reizend und ist als krebserregend eingestuft.
  • Insektizide – sollen einen Befall mit Insekten verhindern und finden sich daher in teuren Wollteppichen, Teppichen, Gardinen, Polstermöbel und Holzbelägen. Sie haben toxische Wirkungen auf Gehirn und Nerven.

Flammschutzmittel und Weichmacher haben eine Wirkung im menschlichen Organismus, die dieser von körpereigenen Hormonen gleicht. Daher bergen diese bereits für sich alleine ein gesundheitliches Risiko für die Nutzer von Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern.

Die synergistische Wirkung verschiedener Schadstoffe ist dabei besonders gefährlich. Das bedeutet, dass die Kombination mehrerer Schadstoffe ihre schädlichen Effekte verstärken kann. Zwar fehlen bisher umfassende Studien zu den Langzeitfolgen dieser Kombinationen, doch Experten raten zu Vorsicht.

Schadstoffe im Haushalt vermeiden

Ein sorgloser Umgang mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln und chemischen Produkten trägt zusätzlich zur Anreicherung von Schadstoffen in der Raumluft bei. Daher ist es heutzutage nahezu unmöglich, Innenräume vollständig schadstofffrei zu halten. Wenn Sie unerklärliche gesundheitliche Symptome bemerken oder den Verdacht auf eine Schadstoffbelastung haben, kann eine Schadstoffmessung der Raumluft schnell Klarheit schaffen.

Schadstoffuntersuchung – Ihre Sicherheit geht vor

Um Ihre Gesundheit zu schützen, sollte eine Schadstoffuntersuchung die Grundlage bei körperlichen Symptomen sein. Durch eine gezielte Raumluftmessung können belastende Substanzen nachgewiesen und geeignete Maßnahmen zur Schadstoffbeseitigung ergriffen werden. Dies gilt nicht nur für Wohnräume, sondern auch für Arbeitsumgebungen wie Büros.

Eine professionelle Schadstoffuntersuchung schützt Sie und Ihre Familie vor den gesundheitlichen Risiken von Schadstoffen in der Raumluft.

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